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Das seit 1999 in Rauchgaswäschern von Steuler Anlagenbau eingesetzte System Bekaplast™ setzt neue Maßstäbe. Steuler nutzt die Vorteile von Polypropylen auch als mechanisch verankerte Auskleidung in Betonwäscherkonstruktionen. Polypropylen lässt sich aufgrund seiner hohen chemischen, thermischen und mechanischen Beständigkeit und dem besonders hohen Widerstand gegen Abrasion sowie ausgezeichneter Antihafteigenschaften ideal als mechanisch verankerte Korrosionsschutz-Auskleidung in Betonwäscher-Konstruktionen einsetzen. Bekaplast™ besteht aus großformatigen Thermoplastplatten in einer Stärke von 5 bis 8 mm. Auf der Rückseite sind konische Noppen aufgeschweißt. Diese großen Noppen schaffen eine unlösbare mechanische Verbindung zwischen Kunststoffauskleidung und Betonkonstruktion. Die Lebensdauer der Bekaplast™-Auskleidung ist den bekannten Auskleidungsmaterialien wie Gummi oder Kunstharzbeschichtung deutlich überlegen. Schäden durch Medienaufnahme, Belagbildung oder chemische Veränderung der Oberfläche können nahezu ausgeschlossen werden. Da Sprühebenen, Rohrleitungen, Tropfenabscheider und Siebkörbe ebenfalls in Polypropylen ausgeführt werden, gibt es nur einen Werkstoff im gesamten Rauchgaswäscher. Da Betonkonstruktion und Auskleidung in einem Arbeitsgang erstellt werden, ergeben sich erhebliche zeitliche Vorteile. Die Gesamtkonstruktion kann schnell beansprucht werden und in Betrieb gehen. Eine aufwändige Vorbehandlung, wie beim nachträglichen Aufbringen der üblichen Korrosionsschutzauskleidung entfällt ebenso wie die gesundheitlichen Schutzmaßnahmen durch gefährdende Chemikalien. Die Umstellung der verfahrenstechnischen Anlagen auf Betonbauweise bedeutet auch, dass komplizierte Vorfertigung und aufwändige Untergrundvorbehandlung großvolumiger Absorptionstürme entfallen können. Selbst aufwändige Konstruktionen werden schnell und sicher umgesetzt. |
Verfahren:
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