VDFFI-Mitgliederversammlung wählt Ulf Frohneberg zum Vorstandsvorsitzenden

Die Mitgliederversammlung des Verbands der Deutschen Feuerfest-Industrie (VDFFI) hat Ulf Frohneberg, Geschäftsführer STEULER-KCH Materials GmbH, zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Thomas Seger, RHI Magnesita, an, der die Geschicke des VDFFI seit 2009 maßgeblich lenkte und nach vielen Jahren aus dem Amt ausscheidet.

VDFFI Vorstand Frohneberg

Als Vorstandsmitglied wurde auch Volker Büscher verabschiedet, dessen Amtszeit mit dem altersbedingten Ausscheiden aus dem Mitgliedsunternehmen RHI Magnesita endet.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Dr.-Ing. Harald Zender, Calderys Deutschland GmbH, gewählt, der zusammen mit Michael Wiessler, EKW GmbH, nun die Vorstandsspitze komplettiert. Neu in den Vorstand gewählt wurden als Vorstandsmitglieder Marcus Blumenberg, Geschäftsführer der KNÖLLINGER Keramische Verschleißteile GmbH und Peter Schreyer, Werksleiter bei der RHI Magnesita Deutschland AG. Die Amtszeit im Vorstand beträgt zwei Jahre.

Ein weiteres wichtiges Thema der Mitgliederversammlung, die in der Stadthalle Ransbach-Baumbach stattfand, war die Einführung des nationalen Emissionshandels (nETS) in Deutschland. Dieser wird zu großen finanziellen Auswirkungen für alle Unternehmen führen. So werden Anlagen, die dem europäischen Emissionshandel (EU-ETS) unterliegen, neben bürokratischem Aufwand unter Umständen die CO2-Abgaben erst im folgenden Jahr erstattet bekommen, was zu einer erheblichen Liquiditätsbindung führt. Alle anderen Unternehmen müssen die Abgabe beim Energieeinkauf bezahlen. Leider ist nur eine teilweise Kompensation für diese Unternehmen geplant. Daher führt der Verband in Berlin aktiv Gespräche, um eine standortsichernde Lösung zu erzielen. Diese muss gleichzeitig den Vorgaben der Klimaziele und einer sicheren Zukunft der Industrie in Deutschland gerecht werden.

Der VDFFI

Der Verband der Deutschen Feuerfest-Industrie e. V. (VDFFI; www.vdffi.de) ist die Interessensvertretung der deutschen Feuerfestindustrie mit Sitz in Höhr-Grenzhausen. Er ist auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene aktiv, um Position für die produzierenden Mitglieder und verbundenen Unternehmen zu beziehen. Dazu ist er beim Deutschen Bundestag und im EU-Transparenzregister registriert. Der Verband hat 30 Unternehmen der Feuerfestbranche und 21 Firmen aus dem Bereich der Zulieferindustrie und des Anlagenbaus als Mitglieder. Er vertritt so den Großteil der deutschen Feuerfestindustrie.

Der Verband stellt gleichzeitig die Dachorganisation für drei weitere Einheiten des Netzwerkes der Feuerfestindustrie in Höhr-Grenzhausen dar: Das DIFK Deutsches Institut für Feuerfest und Keramik GmbH (www.difk.de) als akkreditiertes Prüflabor, die ECREF European Centre for Refractories gGmbH (www.ecref.eu) mit Schwerpunkt in Bildung und Wissenschaft sowie die Forschungsgemeinschaft Feuerfest e. V. (www.fg-feuerfest.de), die auf nationaler und europäischer Ebene Forschungsvorhaben für die Feuerfestindustrie und Anwenderindustrien durchführt.

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